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Ill Manors

In einer Zeit, in der London Milliarden Pfund für die Olympischen Spiele verbrennt, präsentiert Ben Drew in seinem Regiedebüt die Metropole als Vorstadthölle und sucht seine ganz eigene Antwort auf die Missstände der britischen Gesellschaft.
In "Ill Manors" prallen zwei Wirklichkeiten aufeinander: die der königlichen Olympia-Stadt und die des sozialen Brennpunkts, in der Gewaltexzesse wie im Sommer 2011 an der Tagesordnung sind. >> [illmanors.com]

Midnight in Paris

Die romantische Komödie aus der Feder Woody Allens ist nicht nur eine Liebeserklärung an die Stadt der Liebe. Sie schickt den Kinobesucher vielmehr zusammen mit dem genervten Drehbuchautor Gil aus Hollywood (gespielt von Owen Willson) während eines Spaziergangs durch das nächtliche Paris auf einen Trip, der Folgen haben wird.
Mit unbeschreiblicher Leichtigkeit lädt Allen seinen Protagonisten auf seiner philosophischen Sinnsuche ein zu einer vergnüglichen Kunstreise in die Vergangenheit. Die regelmäßige Rückkehr in die Gegenwart bei Sonnenaufgang gerät für Gil allerdings zunehmend zur Qual, denn alsbald muss der begeisterte Zeitreisende erkennen, dass früher doch nicht alles besser und romantischer war. >> [midnight-in-paris.de]

Status Yo!

Um seine Affäre mit der Schwester seines besten Freundes zu vertuschen, lässt sich Yaneq auf den deal ein, innerhalb von vierundzwanzig Stunden die größte Party der Stadt zu organisieren.
Seran verdient sein Geld durch freestyles in der U-Bahn und kämpft um seine Wohnung.
Vern redet sich das Leben breit auf der Suche nach dem ultimativen booking.
Tareks größter Traum ist es, einen ganzen U-Bahn-Zug zu sprayen.
Session hat sich mit den falschen Leuten eingelassen. Er muss vor Geldeintreibern fliehen und gleichzeitig verhindern, dass seine Freundin Yesim von ihrem Bruder in die Türkei verschleppt wird.
In packenden Episoden verknüpft Regisseur Till Hastreiter die Geschichten junger Rapper in Berlin zu einem glaubwürdigen Subkultur-Selbstporträt.
Am Ende gibts ne Riesenparty. >> [statusyo.de]

Die fetten Jahre sind vorbei

Jule ist politisch und sozial engagiert, intelligent und attraktiv. Nachdem sie einem Topmanager durch eine Unaufmerksamkeit in dessen Mercedes fährt, steht ihr das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Räumungsklage.
Sie muss zu ihrem Freund Peter und seinem Mitbewohner Jan ziehen. Zu dem Zeitpunkt weiss sie aber noch nicht, dass Peter und Jan nachts in Luxusvillen einbrechen, um den Besitzern lediglich klarmachen zu wollen, dass sie zuviel Geld haben.
>> [diefettenjahre.de]

Science of sleep

Die recht handlungsarme Geschichte des jungen Träumers Stéphane ist eine detailverliebte Ausstattungsorgie, die allein ihr stimmiges Timing und ihr Facettenreichtum der kreativen Einfälle vor putziger Manieriertheit bewahrt: Hemmungslos werden Filz, Wellpappe, Watte, Zellophan und Tonpapier zu einer kindlichen Stop-Motion-Collage verarbeitet, mischen sich sinnliche Materialien und poetische Alltagsfundstücke mit modernster Computeranimation und Montageloops.
Gemeinsam erschaffen sie eine neue Welt, das Unterbewusstsein des Protagonisten, und prägen gleichzeitig das Gesicht der realen Filmhandlung.
The Science of Sleep ist ein warmer, schöner Film zwischen Drama und Komödie voll surrealen Humors, aber auch reich an Slapstick und scharfem Dialogwitz. Science of sleep ist eine wahre Anleitung zum Träumen.
>> [programmkino.de]

Lost in translation

Charlotte begleitet ihren Mann John auf eine Geschäftsreise nach Tokio. Der gefragte Fotograf ist beruflich voll eingespannt und kann sich kaum um seine junge Frau kümmern. Sie fühlt sich völlig allein gelassen. Bob Harris steht mit Jet Lag in den Knochen für finanziell lukrative Aufnahmen zu einem lächerlichen Werbespot für eine japanische Whiskey-Marke vor der Kamera. Er ist seit 20 Jahren verheiratet. Die Kommunikation zwischen ihm und seiner Frau beschränkt sich darauf, welche Farbe der neue Teppichboden im Wohnzimmer bekommen soll.
Als sich Charlotte und Bob an der Bar des Hyatt Hotels über den Weg laufen, finden sie sofort einen Draht zueinander und erkunden gemeinsam die Welt der pulsierenden Stadt. >> [lost-in-translation.com]

Matchpoint

In aufgeräumten Bildern zeichnet Woody Allen den Aufstieg des Tennislehrers Chris Wilton in die Londoner Upper Class nach; die funktionale Ehe mit der reichen Tochter aus gutem Hause, der neue Job in Schwiegerpapas Firma, das fatale Verhältnis mit der Verlobten des Schwagers. Dramaturgisch bis ins Kleinste durchkomponiert, steuert der Film ins Unausweichliche, bevor die Geschichte in letzter Minute eine perfide Wendung nimmt. >> [imdb.com]