sie sind hier: startseite / schule / praktisch

Lernwelten konstruieren

Lehr- und Lernprozesse können nicht nach dem Modell der Übertragung von Bewusstseinsinhalten von Kopf zu Kopf beschrieben werden. Lernen ist vor allem eine Konstruktion von Bedeutungen, Strukturen und Problemlösungen, so dass das Wissen über die Welt individuell erschlossen werden muss. Sinn und Bedeutung des Wahrgenommenen sind für den Menschen die führenden, motivbildenden Ebenen, hinter denen seine Bedürfnisse und Emotionen stehen. Das Elementare des Lerngegenstandes sind kognitive Verbindungen zwischen Situationen und Handlungen.
Lernen ist ein aktiver Aneignungsvorgang, der das Angeeignete immer aus der Sicht der Lernenden modifiziert, bricht, verändert - insgesamt rekonstruiert, aber dabei im Blick auf das Individuum notwendig neu konstruiert.
>> didaktisch-methodische Vernetzung zum Thema Identität [pdf_124 kB]

Je stärker Unterrichtsinhalte an die individuellen Lebenswelten der Schüler ausgerichtet sind, umso mehr kann man Themen zum Unterrichtsgegenstand machen, die sie unmittelbar betreffen. Verpflichtende Lernziele liegen im fächerübergreifend-methodischen, im sozial-kommunikativen und im persönlichen Lernbereich. Gefragt sind verbundenes Fachwissen, eingebettet in Kompetenzen, Arbeits- und Werthaltungen. Handlungsorientierung und offene Unterrichtsformen gehören wesentlich zu erweiterten Lernen. In Lehr- und Lernprozesse kommt Bewegung, mit aktivem, selbst gesteuerten und mit selbst organisiertem Lernen in Eigenverantwortung.
>> didaktisch-methodische Vernetzung zum Thema Werbung [pdf_124 kB]